Am 26. Mai Denny Möller wählen.

Liebe Erfurterinnen und Erfurter, 

die Belange von Familien gehören in den Mittelpunkt städtischer Entscheidungen. Dazu braucht es eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur aus Kindergärten, Spielplätzen, Jugendhäusern, Beratungsangeboten, Stadtteilzentren und Angeboten für Senioren sowie sichere und tarifgerechte Arbeitsplätze. 

Seit 10 Jahren setze ich mich im Erfurter Stadtrat für eine sozial gerechte Politik ein. Als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist mir die Entwicklung einer familienfreundlichen Stadt ein besonderes Anliegen.  Auch zukünftig sollen alle Kinder in den Kindergarten gehen können, junge Menschen sich an der Entwicklung unserer Stadt aktiv beteiligen und die Stadt lebenswert für alle Generationen sein. 

Dafür bitte ich um Ihre Unterstützung am 26. Mai. 

Ihr Denny Möller

#diestadtsozialbewegen

Kommunalwahlprogramm der SPD Erfurt als PDF

Schulnetzplan und KOWO – Wieso, Weshalb, Warum?

In der letzten Woche gab es unterschiedliche Meldungen über das anstehende Schulsanierungsprogramm und es wurde viel über einen geplanten „Verkauf“ der KoWo sowie ein mögliches Bürgerbegehren spekuliert. Ich habe ihnen hier Fakten und Argumente zusammengestellt um die Idee zu erläutern.

In den nächsten Jahren brauchen wir 4.500 zusätzliche Plätzen in den Erfurter Schulen. Wo und warum konkret, zeigt der Erfurter Schulnetzplan. Hier werden eine Fülle von konkreten Baumaßnahmen für die nächsten 8 Jahre dargestellt, um die Erfurter Schullandschaft aufgrund der wachsenden Schüler*innen-Zahl zu erweitern. Dazu sind ca. 170 Millionen Euro nötig.

Eine Übersicht dieser Maßnahmen finden Sie hier: Download PDF. Den gesamten Schulnetzplan können Sie hier einsehen: Link zum Bürgerinfosystem

Um diese Summe durch die Stadt Erfurt aufzubringen, braucht es erhebliche Anstrengungen und eine strikte Haushaltsdiziplin in den kommenden Jahren.
Die SPD Erfurt schlägt zudem vor, die städtischen Unternehmen unter einem Dach zu konzentrieren und so für den sogenannten Kernhaushalt Kapital bereitzustellen.

Zur Umsetzung des Schulsanierungsprogramms wollen wir einen Eigenbetrieb gründen. Für dessen Finanzierung werden der KoWo städtische Immobilien und Grundstücke zur Verfügung gestellt, die sie weiter entwickeln kann. Die Stadt erhält durch diesen Verkauf ca. 30 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren.

Darüber hinaus werden Anteile der KoWo in die Stadtwerke Erfurt eingelegt. Also eine Verlagerung kommunalen Eigentums innerhalb der Stadt. Ein „Verkauf“ an Dritte erfolgt nicht! Durch diese Einlagerung plant die Stadt, weitere 40 Millionen Euro durch die Stadtwerke in den nächsten 4 Jahren zu erhalten.

Wir wollen, dass die Mieten sicher bleiben. Die Stadtwerke und die KoWo gehören zu 100 % der Stadt und sind damit Unternehmen in öffentlicher Hand. Das bleibt auch weiterhin so. Wichtig ist dabei, dass das gegenwärtige Geschäfts- und Mietmodell der KoWo ohne Änderungen Bestand haben wird. Aus den Umstrukturierungen werden keine Mieterhöhungen folgen. Das garantieren wir.  Auch zukünftig wird allein Erfurter Stadtrat als demokratisches Entscheidungsgremium über die Entwicklung der städtischen Unternehmen bestimmen.

Die SPD Erfurt hat Antworten auf wichtige Fragen zur Einlage der KoWo hier für sie zusammengestellt. PDF zum Download

Unser Modell garantiert, dass die notwendigen Investitionen in Bildung oberste Priorität in den Finanzen der Stadt in den nächsten Jahren haben werden und alle Möglichkeiten der Stadt und ihres Unternehmensverbundes ausgeschöpft werden, um diese Zukunftsaufgabe schnell zu lösen.

Soziale Spaltung in Erfurt? – Was Kommunalpolitik leisten muss.

Erfurt ist eine lebenswerte, wunderschöne und urbane Stadt. Die Landeshauptstadt wächst wirtschaftlich, die Zahl der Einwohner*innen steigt und die Arbeitslosigkeit sinkt. Eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung belegt nun nochmals, dass dieser Aufschwung nicht bei allen Bevölkerungsgruppen und in allen Stadtteilen gleichermaßen ankommt, vielmehr die ungleiche Verteilung von Bevölkerungsgruppen über die einzelnen Stadtteile zunimmt. Bereits der Bericht zur „bedarfsgerechten Bildungs- und Sozialsteuerung in der Stadt Erfurt“ des Institutes für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE) hat diese Entwicklung aufgezeigt.

Die anziehende Wirkung unserer Stadt birgt viele Herausforderungen, insbesondere auf dem Wohnungsmarkt und bei der Infrastruktur für Soziales und Bildung. Was also ist kommunalpolitisch zu tun?

Eine städtische Ausländerquote, wie aktuell im Wahlkampf von der CDU gefordert, ist sicherlich keine Lösung. Die Forderung klingt sanftmütig und vernünftig, verkehrt jedoch das Ansinnen ins Gegenteil. Sie würde zur Ab- und Ausgrenzung beitragen, dass ist das genaue Gegenteil von Integration und Zusammenleben.

Aus den Diskussionen um Segregationsprozesse und soziale Spaltung in Erfurt wird klar, dass Kommunalpolitik nicht einfach Menschen umverteilen kann. Zumal eine Ausländerquote überhaupt nichts über arm oder reich, Fähigkeiten oder Bedarfe der Menschen aussagt. Vielmehr müssen wir uns im Stadtrat um die Bekämpfung von Armut und der negativen Folgen von sozialer Spaltung kümmern. Herauf werden wir unseren Fokus legen. Es müssen die Menschen unterstützt werden, welche ihren Kindern aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation nicht dieselbe Ausgangslage bieten können, wie es ein Besserverdiener könnten. Deshalb braucht es dort, wo besonders von Armut gefährdete Familien leben, die am besten ausgestatteten Schulen und ein breites Angebot an Familien-, Jugend-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Mit einer integrierten Sozialplanung können wir frühzeitig und passgenau in die soziale Infrastruktur Erfurts investieren. So können wir die Stadt sozial gerecht entwickeln und schaffen gute Vorrausetzungen für alle Kinder in unserer Stadt, unabhängig vom Pass oder Einkommen ihrer Eltern.

Spendenaufruf: Erfurt hilft Moppi!

Eigentlich sollte 2019 das Jahr der Kika-Figuren in Erfurt werden: Gleich fünf neue DDR-Kult-Tiere hatte die Stadtverwaltung erst kürzlich angekündigt. Doch jetzt gibt es eine schlechte Nachricht: Im Januar sprang ein Großspender ab.
Kosten für die Moppi-Figur: 7.140,00 €

Die Stadt sammelt nun Spenden für die Kult-Figur und ich habe mich entschlossen auch mitzumachen. Laut Information aus der Stadtverwaltung wurde seit Mitte Januar bis zum 10. April bereits 3341,94 € gesammelt. 🎉 Das ist knapp die Hälfte – es fehlen noch 3798,06 €.

Macht mit und spendet an:
Stadtverwaltung Erfurt
Sparkasse Mittelthüringen
IBAN: DE61 8205 1000 0130 0956 30
Verwendungszweck: 30000.17850 „Moppi“


Jeder Beitrag hilft!

Plakatauftakt zur Stadtratswahl

In genau acht Wochen wird ein neuer Stadtrat in Erfurt gewählt. Die SPD hat traditionell als erste Partei mit der Plakatierung begonnen. Ich bin das erste mal mit einem eigenen Plakat dabei und werbe mit dem Slogan „Denny Möller. Die Stadt sozial bewegen. Jetzt!“ Wir konnten in Erfurt alles in allem bisher eine soziale Stadtentwicklung als SPD verantwortlich umsetzen. Das Sozialticket, die Ausstattung der Jugendarbeit oder die sozial fairen Kita-Beiträge sind dafür gute Beispiel. Dennoch öffnet sich die Schere zwischen arm und reich auch in Erfurt. In den nächsten Jahren bleibt es deshalb die wichtigste Aufgabe der SPD, den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt zu organisieren. Zur Stadtratswahl gilt es nun einzelne Personen in den Stadtrat zu wählen, die das jetzt weiter bewegen. Dafür biete ich mich mit meinen Kompetenzen an.

Deshalb jetzt Denny Möller wählen!

#diestadtsozialbewegen

26. Mai | Liste 3 | Platz 7

Landtagskandidat

Am 27.08.18 ist der Gewerkschafter Denny Möller von den SPD Mitgliedern im Landtagswahlkreis 26 (Erfurt III) zum Direktkandidaten für die kommenden Landtagswahl in Thüringen gewählt worden. Der Ortsverein Erfurt-Altstadt hatte ihn bereits im Juni 2017 nominiert. Der 39 Jährige, der seit 9 Jahren dem Erfurter Stadtrat angehört und zudem Vorsitzender des hiesigen  Jugendhilfeausschusses ist, setzte sich klar mit 81,5 % bei den 73 Mitgliedern gegen den Mitbewerber Oskar Helmerich durch. Schwerpunkte seiner Kandidatur sieht er in den Themenfeldern Arbeit, Familie und Demokratie. Zudem möchte Möller, der auch ehrenamtlicher Bezirksvorsitzender von ver.di in Thüringen ist, die Wählerinnen und Wähler durch eine klare soziale und demokratische Haltung sowie mit Sichtbarkeit und Nähe vor Ort überzeugen.