SPD-Fraktion legt beim Landeshaushalt Fokus auf Kinder- und Jugendpolitik

Dass die Pandemie zu einer spürbaren Belastung für Kinder und Jugendliche sowie ihrer Unterstützungssysteme geführt hat, ist bekannt. Und dennoch wird den Problemen junger Menschen in der Pandemie nach wie vor gesellschaftlich, aber auch politisch zu wenig Beachtung gezeigt. Die SPD-Landtagsfraktion hat deshalb schon im letzten Jahr auf die besondere und prekäre Lage von Familien, Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht und Lösungsvorschläge veröffentlicht. 

In den Verhandlungen zum Landeshaushalt haben die Sozialdemokrat:innen deshalb wie angekündigt einen deutlichen Fokus auf die Kinder- und Jugendpolitik gelegt.

„Ganz aktuell haben wir lesen können, dass vielerorts Jugendclubs brachlägen. Umso wichtiger ist es, dass die örtliche Jugendförderung ein fester Bestandteil im Landeshaushalt des Freistaates ist. In diesem Jahr werden wir den entsprechenden Haushaltstitel zudem um 2 Millionen Euro erhöhen, um die vor Ort entstehenden Bedarfe besser abdecken zu können“, so der sozial- und jugendpolitische Sprecher Denny Möller. Insgesamt stehen dann für die örtliche Jugendförderung 17 Millionen Euro zur Verfügung.

Ebenfalls finanziell stark ausgestattet ist auf Drängen der SPD-Landtagsfraktion die Schulsozialarbeit mit einem Plus von 1,8 Millionen Euro. Das macht eine Gesamtsumme von rund 26 Millionen Euro. Wenn der Haushalt 2022 in der kommenden Woche im Thüringer Landtag final beschlossen wird, dann werden diese Mittel für eine kontinuierliche Fortsetzung der bisherigen Programme in der Schulsozialarbeit sorgen.

„Mit den zusätzlichen 1,8 Millionen Euro können wir unabhängig von den Mitteln, die der Bund für neue Maßnahmen ausgeschüttet hat, die schon bestehenden Strukturen in der Fläche weiter erhalten und finanzieren“, so Denny Möller.