Ein Ort für junge Mountainbiker in Erfurt gesucht

Seit dem Sommer 2020 gibt es eine öffentliche Diskussion um die Nutzung des sogenannten „Bunkers“ im Steigerwald. Es handelt sich um einen Mountainbike-Parcour, der jahrelang geduldet und regelmäßig von rund 100 meist jugendlichen Mountainbikern genutzt wurde. Im Juli letzten Jahres begann jedoch die Stadt Erfurt, die Strecke zurückzubauen. Ausschlaggebend dafür war ein Unfall, bei dem ein Jugendlicher schwere Verletzungen erlitt. Die Strecke schädige außerdem dem Naturschutz und störe andere Nutzer:innen (u.a. Wanderer) des Waldes.

In diesem Zusammenhang suchten junge Mountainbiker mithilfe des Kinderschutzbundes meine Unterstützung bei der Suche nach einem Kompromiss bzw. einer alternativen Mountainbike-Strecke. Zu einem ersten Termin kamen Vertreter des Umwelt- und Naturschutzamtes, des Thüringer Fortamtes, des Stadtjugendrings, des Deutschen Kinderschutzbundes, des Erfurter Stadtrats, der Naturfreunde Erfurt und der Mountainbiker zusammen. In konstruktiver Atmosphäre erörterten wir die Situation und tauschten die unterschiedlichen Standpunkte aus. Wir sprachen über Rahmenbedingungen für eine geeignete Nutzung einer Strecke und über Unterstützungsmöglichkeiten sowie konkrete Alternativen zur Strecke im Steigerwald.

Wie geht es weiter? Der erste Schritt besteht nun darin, die Bedürfnisse der Mountainbiker-Szene in Erfurt zu erfassen, um dies bei der Suche nach einer geeigneten Strecke zu berücksichtigen.

Allen Beteiligten ist bewusst, dass der Prozess um die Findung einer Mountainbike-Strecke länger dauern wird, gleihwohl stiftete der erste Gesprächstermin Optimismus bei den Mountainbikern.

Erster Gesprächstermin per Webex-Konferenz am 25.01.2021

Denny Möller (SPD): „Kinder und Jugendliche brauchen mehr Interaktion während des Lockdowns!“

„Die Ergebnisse der vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführten aktuellen COSPY-Studie sind alarmierend. Deshalb muss dringend politisch gegengesteuert werden“, sagt Denny Möller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag.

Der Sozialpolitiker setzt sich daher für mehr Begegnungen, soziale Interaktion und Partizipation für Kinder und Jugendliche ein: „Das Treffen von zwei Erwachsenen mit jeweils einem Kind im Alter von bis zu zwölf Jahren müssen möglich sein.“ Weiterhin sollte Jugendarbeit und Jugendhilfe auch in den kommenden Monaten verlässliche Angebote machen können.

„Es ist richtig, dass Jugendarbeit und Jugendhilfe trotz des Lockdowns ihre Arbeit in Stufe GELB fortführen können“, sagt Möller. „Damit dies auch künftig so bleibt, muss ein umfassendes Schutzkonzept für den Jugendbereich erarbeitet werden. Jugendarbeit und Jugendhilfe sollte schwerpunktmäßig in die Teststrategie des Landes aufgenommen und die Jugendhilfe im ‚Thüringer Orientierungsrahmen‘ berücksichtigt werden.“

Zudem gelte es, auch unter Corona-Bedingungen weiterhin die Partizipation und Mitbestimmung junger Menschen zu ermöglichen. Die Jugendvertretungen müssen auch zu den Pandemiemaßnahmen gehört werden. Dazu müsse dringend die Digitalisierung der Jugendarbeit weiter vorangetrieben werden.

Hintergrund:

COSPY zufolge fühlen sich 80 % der befragten Kinder und Jugendlichen durch die Corona-Pandemie belastet, 70 % sehen ihre Lebensqualität als gemindert an und bei fast jeder/m dritte Befragte/n sind psychische Auffälligkeiten feststellbar.

HEUTE: Live-Talk „Arbeiten in der Pflege“ auf Facebook

Die Corona-Pandemie bringt hohe Belastungen für das Gesundheitswesen mit sich. Beschäftigte in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen oder auch Pflegeeinrichtungen arbeiten seit Monaten am Limit. Zu Beginn der Pandemie gab es Applaus von den Balkonen, später auch eine Corona-Prämie in der Altenpflege.

Doch wie genau ist die aktuelle Situation in den Pflegeheimen? Wie bewältigen die Beschäftigten den Arbeitsalltag? Wie nehmen sie die gestiegene Wertschätzung in der Öffentlichkeit wahr? Und was muss sich verändern?
 
Diesen und noch mehr Fragen geht Denny Möller (MdL) auf den Grund und unterhält sich mit Hans-Jürgen Vollprecht, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung der Diakonie Sozial Dienst Thüringen gGmbH. Er wird uns einen Einblick in seine Arbeit und die seiner Kolleg:innen geben und über die Herausforderungen in der Corona-Pandemie berichten.
Wenn du dabei sein möchtest, dann schalt dich gerne rein.
 
Die Veranstaltung findet als Livestream statt und wird am 10.02.2021 ab 17 Uhr live auf dem Facebook-Account von Denny Möller (https://www.facebook.com/events/453558976002593) gestreamt. Teilnehmer:innen können sich gerne mit Fragen über die Chatfunktion einbringen.