Live-Talk: MOBIT e.V. – 20 Jahre für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, MONTAG, 10.05. um 20 Uhr

Nach dem rechtsextremistischen Anschlag am 20. April 2000 auf die Neue Synagoge in Erfurt, gründet sich der Verein MOBIT e.V. (Mobile Betrachtung in Thüringen). Der gemeinnützige Verein wurde 2001 von der Jüdischen Landesgemeinde, dem Deutschen
Gewerkschaftsbund und der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands gegründet. Der Verein unterstützt in ganz Thüringen verschiedene Akteur:innen mit dem Ziel, eine demokratische, emanzipatorische Kultur vor Ort zu schaffen. MOBIT unterstützt
zivilgesellschaftliche Akteure bei der Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.
 
In Vorträgen, Workshops und Bildungstagen vermitteln die
Mitarbeiter:innen Wissen und Kompetenzen, um die Handlungsmöglichkeiten vor Ort
zu stärken. An Bildungstagen schult MOBIT die Mitarbeiter:innen aus der Verwaltung, Schulen, Kitas und Vereinen im Umgang mit neonazistischem, rassistischem und
antisemitischem Gedankengut.

Der Verein feiert nun sein 20-jähriges Jubiläum, weshalb ich, als Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Strategien gegen Rechtsextremismus gemeinsam mit Romy Arnold, Teamleiterin bei MOBIT e.V., über die Erfolge und den Werdegang des Vereins sprechen möchte. Des Weiteren geht es im Live-Talk um die Herausforderungen in der Corona-Pandemie, die für den Verein entstanden sind und um
politischen Handlungsbedarf.
 
Die Veranstaltung findet als Livestream statt und wird am Montag, 10.05.2021 ab 20 Uhr live über Facebook gestreamt. Gerne könnt Ihr währenddessen oder zuvor Fragen
stellen!
 
Link zum Stream : https://www.facebook.com/events/308316324038526/?ref=newsfeed

Ich freue mich auf euch.

Liebe Grüße, Euer Denny

„Gemeinsamer Einspeiseplan statt Negativkampagne!“

Energiepolitischer Sprecher Möller schlägt Thüringer Einspeiseplan für Windenergie vor

Zur Kritik an der Metastudie „Potenziale Vorranggebiete Wind“ der CDU betont der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Denny Möller, dass nicht das Flächenziel, sondern die Energiemenge entscheidend ist: „Insofern teile ich die Auffassung der CDU. Allerdings ist das Flächenziel eine Vorgabe für die Planung – damit Windenergie an möglichst wenigen Standorten konzentriert werden kann. Wir wollen auf 99 % der Fläche Thüringens keine Windenergieanlagen. Ein Verzicht auf das Flächenziel muss deshalb wohlüberlegt sein.“

Das ständige Schlechtreden von Windenergie und die damit einhergehende mangelnde Planungssicherheit helfe dagegen nicht weiter, so Möller. „Wollen wir unsere Energie- und Klimaziele erreichen, brauchen wir mehr durch Windenergieanlagen erzeugten Strom. Generelle Verbote wie ‚Kein Wind im Wald‘ oder starre Abstandsregelungen sind kontraproduktiv. Ich fordere deshalb alle auf, gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten. Wenn das Flächenziel von 1 % kein Konsens ist, könnten wir noch vor Auflösung des Landtags einen konkreten ‚Erzeugungs-Einspeiseplan‘ für Windenergie erarbeiten, der bis 2030 genau vorgibt, wieviel Energie aus Windenergieanlagen im jeweiligen Jahr in Thüringen erzeugt und eingespeist werden soll.“

Die aktuellen Plenaranträge von CDU und Rot-Rot-Grün könnten als Grundlage dafür dienen, die Potenziale der erneuerbaren Energie für Thüringen und das Klima hervorzuheben.

Denny Möller (SPD): „Nur eine inklusive Gesellschaft ist eine menschliche Gesellschaft!“

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung unterstreicht der behindertenpolitische Sprecher Denny Möller:

„Für mich als Sozialdemokraten ist die wirkliche Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen ein Herzensanliegen. Leider ist das bis heute noch lange nicht der Fall. Nur ein Beispiel: Menschen in Behindertenwerkstätten erhalten oft eine Aufwandsentschädigung von gerade einmal 1,22 Euro pro Stunde. Wir brauchen dringend einen gesetzlichen Mindestlohn!“

Möller unterstützt die Petition an die Bundesregierung „Gesetzlicher Mindestlohn in Behindertenwerkstätten, jetzt!“. Diese fordert den Bund dazu auf, das Mindestlohngesetz so zu ändern, dass es auch für Menschen in Behindertenwerkstätten gilt.

Möller ergänzt:

„Arbeit ist ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Dazu gehört die Möglichkeit, den eigenen Lebensunterhalt selbst bestreiten zu können!“