„Gemeinsamer Einspeiseplan statt Negativkampagne!“

Energiepolitischer Sprecher Möller schlägt Thüringer Einspeiseplan für Windenergie vor

Zur Kritik an der Metastudie „Potenziale Vorranggebiete Wind“ der CDU betont der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Denny Möller, dass nicht das Flächenziel, sondern die Energiemenge entscheidend ist: „Insofern teile ich die Auffassung der CDU. Allerdings ist das Flächenziel eine Vorgabe für die Planung – damit Windenergie an möglichst wenigen Standorten konzentriert werden kann. Wir wollen auf 99 % der Fläche Thüringens keine Windenergieanlagen. Ein Verzicht auf das Flächenziel muss deshalb wohlüberlegt sein.“

Das ständige Schlechtreden von Windenergie und die damit einhergehende mangelnde Planungssicherheit helfe dagegen nicht weiter, so Möller. „Wollen wir unsere Energie- und Klimaziele erreichen, brauchen wir mehr durch Windenergieanlagen erzeugten Strom. Generelle Verbote wie ‚Kein Wind im Wald‘ oder starre Abstandsregelungen sind kontraproduktiv. Ich fordere deshalb alle auf, gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten. Wenn das Flächenziel von 1 % kein Konsens ist, könnten wir noch vor Auflösung des Landtags einen konkreten ‚Erzeugungs-Einspeiseplan‘ für Windenergie erarbeiten, der bis 2030 genau vorgibt, wieviel Energie aus Windenergieanlagen im jeweiligen Jahr in Thüringen erzeugt und eingespeist werden soll.“

Die aktuellen Plenaranträge von CDU und Rot-Rot-Grün könnten als Grundlage dafür dienen, die Potenziale der erneuerbaren Energie für Thüringen und das Klima hervorzuheben.