„Fehlender Impfstoff verzögert den Impf-Ablauf“

Kleine Ampulle mit großer Wirkung

Denny Möller (SPD) besucht Impfzentrum im Erfurter Helios-Klinikum

„Langfristig sind Impfungen die einzige Möglichkeit, die Pandemie in den Griff zu bekommen und zugleich ist es eine Aufgabe, die mit großer Hoffnung verbunden ist,“ so der SPD-Landtagsabgeordnete Denny Möller nach seinem jüngsten Besuch im Impfzentrum im Erfurter Helios-Klinikum in der letzten Woche. 

Vor Ort machte er sich ein Bild der Lage und sprach mit verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Impfstart am Helios-Klinikum war am 13.01.2021.

Etwa 75 Mediziner nehmen hier im Schichtbetrieb die Impfungen vor. Ein Arzt und zwei medizinische Fachangestellte besetzen eine Schicht, hinzu kommen ein Helfer der Bundeswehr, ein Sicherheitsmitarbeiter und die Impfstellenmanagerin.

Geplant wird für zwei Wochen im Voraus.  

Aktuell Sorge bereitet der Managerin Frau Huchel, dass die Lieferungen der Impfstoffe noch nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Deswegen werden pro Tag nur etwa ca. 200 bis 230 Menschen im Helios-Klinikum gepiekst. „Es könnten schon weitaus mehr sein“, so Huchel, denn es bestehen Kapazitäten für etwa 1.000 Impfungen pro Tag bei bis zu vier Impfstraßen.“

Trotz des Mangels an Impfstoff, laufe aber alles sehr gut. Bisher kam es in diesem Impfzentrum noch zu keinerlei Problemen. Im Gegenteil, Huchel freut es, wie gut vorbereitet die Impflinge ankommen. „Bei den meisten Patienten sind alle Notwendigen Unterlagen wie die Einwilligung zur Impfung, der Anamnesebogen und das Aufklärungsblatt schon ausgefüllt, bevor sie das Impfzentrum betreten.“ Sie lobt dabei die Unterstützung von Familienangehörigen, Freunden oder Bekannten.

Insgesamt wird von der Anmeldung bis zum Verlassen des Impfzentrums mit etwa 45 Minuten gerechnet.

„Die Kassenärztliche Vereinigung hat mit der Ortswahl am Helios Klinikum eine gut erreichbare Lokalität gefunden und ohne die engagierten Impfteams vor Ort, die mit großer Professionalität und vorbildgebender Motivation die große Herausforderung annehmen, wäre der bisherige Erfolg nicht möglich. Ihnen allen gebührt unser Dank und unsere Anerkennung für Ihren Einsatz“, so der Politiker abschließend.