Denny Möller (SPD): „Jugendarbeit und Jugendhilfe müssen bei der Corona-Teststrategie des Landes berücksichtigt werden.“

Der jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Denny Möller, erklärt:

„Jugendarbeit und Jugendhilfe müssen bei der Corona-Teststrategie des Landes berücksichtigt werden. Nicht nur das pädagogische Personal in Kitas und an Schulen ist durch regelmäßigen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen einem erheblichen Infektionsrisiko ausgesetzt“, erläutert der Jugendpolitiker. „Das Gleiche gilt insbesondere auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtungen. Sie müssen deshalb ebenfalls die Möglichkeit bekommen, sich regelmäßig freiwillig auf eine Corona-Infektion testen zu lassen.“ Auch beim Impfen müssen die Mitarbeiter:innen der Jugendhilfe ähnlich wie Erzieher:innen und Lehrer:innen berücksichtigt werden. Möller kann sich bei dabei ein gestuftes Verfahren vorstellen.

„Wer in der Jugendarbeit und der Jugendhilfe regelmäßig in engeren Kontakt mit kleineren Kindern kommt, weil diese ein größeres Nähebedürfnis als Heranwachsende haben, sollte vorrangig Zugang zur Testung und Impfung bekommen. Gleiches gilt für alle, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Kinder und Jugendliche tätig sind“, sagt der Sozialdemokrat. Er ergänzt: „Das sind wir den Beschäftigten im Jugendbereich einfach schuldig, schließlich tragen sie mit ihrer engagierten Arbeit wesentlich dazu bei, dass die coronabedingten Einschränkungen, unter denen Menschen unter 30 laut aktueller COSMO-Studie besonders leiden, für viele Kinder und Jugendliche zumindest etwas erträglicher werden.“